Über das Donaufest

Faszination Begegnung: Das Internationale Donaufest 2006

Die Vision von einem großen Begegnungs- und Völkerfest sei voll aufgegangen, dies zumindest war die Überzeugung von Festivalleiter Peter Langer nach dem 5. Donaufest der Städte Ulm und Neu-Ulm. 300.000 Besucher ließen sich vom anspruchsvollen Programm und dem Bilderbuchwetter an die Donauufer locken. Von der Resonanz, die das unter dem Motto „Meine Donau – Blicke auf den Strom, Blicke auf Europa“ stehende Fest mittlerweile auch international erhält, zeugt die Schirmherrschaft der Staatspräsidenten aus Bulgarien, Rumänien, Serbien und Ungarn.

Einer der Schwerpunkte im Ablauf war die Vorstellung der rumänischen Stadt Sibiu (Hermannstadt), zu der auch der deutschstämmige Bürgermeister Klaus Johannis angereist war. Zu gefallen wusste jedoch vor allem der Vojvodiner Abend, bei dem die serbischen Musiker das Publikum mit abwechslungsreicher und entspannter Musik unterhielten. Die neu errichtete Flussbühne konnte jedoch aufgrund akustischer und qualitativer Defizite nicht immer halten was man sich von ihr versprochen hatte und so blieb dort der erhoffte Zuschauerstrom oft aus.

Auf große Resonanz stießen die mit Namen wie Péter Esterházy und Bruno Ganz prominent besetzten Literaturabende, vor allem letzterer vermochte ein großes Publikum ins Roxy zu ziehen.
Beim Bummel über den Kunsthandwerkermarkt an den Flussufern, wo vor allem rumänische und ungarische Händler ihre Waren feilboten, konnte man einige schöne und interessante Dinge entdecken und viele Leute zückten das ein oder andere Mal auch den Geldbeutel um ein nettes Geschenk oder Souvenir zu erstehen. Der größte Renner waren jedoch wie immer die großen Donaufest-Fahnen, die einen reißenden Absatz fanden.