LENA Projektinfo

 

Projektpartner:
13 Projektpartner aus 7 Ländern

Lead Partner:
WWF Donau-Karpaten Programm (Bulgarien)

Projektlaufzeit:
01.01.2017 – 30.06.2019

EU-Förderprogramm:
Danube Transnational Programm

Programmpriorität:
Environment and culture responsible 
Danube region                                                 
Finanzierungsinstrumente:
Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)
Instrument für Heranführungshilfe (IPA)
Gesamtbudget:
2,47 Mio. €

EU Mitfinanzierung (Förderquote beträgt 85%): 

ERDF: 1,92 Mio €
IPA: 164.414 €

Ziele:

Die Donauregion weist eine Vielzahl an seltenen und geschützten Naturräumen, Arten und sehenswürdigen Landschaften auf. Über 70 Naturschutzparks und mehr als eintausend Natura2000-Gebiete erfüllen vielfache Ökosystemdienstleistungen für den Donauraum und seine Bevölkerung. Der Schutzstatus dieser Gebiete und die daraus resultierenden Regulierungen wirken sich in vielen Gebieten des Donauraums negativ auf die lokale Entwicklung aus, welche ohnehin durch die schwache wirtschaftliche Entwicklung (niedrige Löhne), Abwanderung und die Folgen des soziodemographischen Wandels (Alterung der Bevölkerung) gekennzeichnet ist.

Um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken, zielt das EU-Projekt „LENA – Local Economy and Nature Conservation in the Danube Region“ auf die Entwicklung gemeinsamer Ansätze zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung natürlicher Schutzgebiete (insbesondere Natura2000-Gebiete) entlang der Donau ab. Gleichzeitig sollen neue Einkommensmöglichkeiten im naturorientierten Wirtschaftssektor entstehen und dadurch Möglichkeiten zum wirtschaftlichen Aufschwung geschaffen werden. Das EU-Projekt ist zum 01.01.2017 gestartet und umfasst 11 Schutzgebiete, mehr als 15 Natura2000-Gebiete und ungefähr eine halbe Million Menschen.

 

Maßnahmen:

  • Erarbeitung von Leitfäden zur nachhaltigen Ressourcennutzung und Management von Schutzgebieten (basierend auf Erfahrungen aus 11 Pilotgebieten):
    Themenschwerpunkte: Kommunikation, nachhaltige Nutzung von natürlichem und kulturellem Erbe, Zugang zu nachhaltigen Marktprodukten sowie Finanzierungsmittel für Schutzgebiete und die Schaffung „grüner“ Arbeitsplätze.
     
  • Wissensgenerierung und Unterstützung durch Pilotprojekte (Danube-Guides/E-Mobilität):
    Curricula-Entwicklung sowie Training und Ausbildung von „Danube-Guides“ (Experten im Bereich Natur und Kultur entlang der Donau).

  • Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten im Naturschutzbereich.

  • Erarbeitung von Policy-Empfehlungen für die nachhaltige Nutzung der geschützten Gebiete und verbesserte Rahmenbedingungen: Erarbeitung von Handlungsempfehlungen auf Grundlage der Projektergebnisse mit dem Schwerpunkt auf Management von geschützten Gebieten und der Schaffung „grüner“ Arbeitsplätze.

 

Weitere Projektschritte werden im Rahmen der anstehenden Kick-Off Konferenz vom 21.-24.2. in Sofia vorgestellt.

Weitere Infos und eine Übersicht der gesamten Projektpartner unter http://www.interreg-danube.eu/lena